Eine Auswahl häufiger Fragen zu Berg und Berg Parkett kurz beantwortet
Unsere Böden
lassen keine
Frage offen
Wie setzt Berg und Berg die Anforderungen des FSC um?
Was bedeutet „FSC 70% Minimum“?
Wofür steht das natureplus-Siegel?
Kann man die Böden von Berg & Berg auch „leimlos“ verlegen?
Sind andere Produkte nicht viel schneller zu verlegen, weil kein Leim angegeben werden muss?
Lässt sich Berg & Berg-Mehrschichtparkett renovieren? Welche Faktoren spielen dabei eine Rolle?
Berg & Berg verwendet als Mittellage Kiefer. Ist dieses Holz nicht zu weich?
Ist Berg & Berg Parkett für Fußbodenheizung geeignet?
Wofür steht das FSC-Siegel?
Der Name FSC ist die Abkürzung für „Forest Stewardship Council“. Diese Organisation wurde 1993 auf Initiative von Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen sowie einer Reihe von Produzenten und Händler gegründet. Ziel des FSC ist es weltweit nachhaltige Waldwirtschaft zu fördern. Zu diesem Zwecke zertifiziert das FSC Produzenten, verabeitende Betriebe und Händler von Holzprodukten.
Der Fokus des FSC-Siegels liegt auf einer umweltbewussten Produktion des natürlichen Rohstoffs Holz. Im Rahmen der FSC-Zertifizierung werden unter anderem folgende Richtlinien überprüft oder implementiert: Abkehr von großflächigen Kahlschlägen, Erhalt naturnaher Wälder, keine Umwandlung von Wald in Plantagen, Verbot gentechnisch veränderter Pflanzen, Vermeidung von Pestiziden und Verbot gefährlicher Pestizide, Schutz seltener und bedrohter Tiere und Pflanzen, Ausweisung von Schutzgebieten, standortgerechte Baumartenwahl.
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Wie setzt Berg und Berg die Anforderungen des FSC um?
Mit einer „Chain of Custody“- Zertifizierung hat Berg & Berg zunächst die Voraussetzungen dafür geschaffen, neben der „normalen“ Produktion auch Produkte herzustellen, die als FSC-zertifiziert gelten dürfen. Hierzu ist eine strikte Trennung der FSC-zertifizierter Ware von anderer Ware erforderlich.
Zielsetzung von Berg & Berg ist es, zukünftig 100% der gesamten Produktion auf FSC- zertifizierte Ware umzustellen. Denn wir halten die Ideen, für die das Siegel „FSC“ steht, für unterstützenswert. Derzeit ist jedoch leider noch nicht möglich, die gesamte Produktion gemäß den FSC-Regeln umzustellen. Es gibt schlicht zu wenig FSC-zertifiziertes Holz auf dem Markt. Zu wenige Forstbetriebe und Sägewerke bieten solches Holz an.
Wir wirken in den Einkaufsverhandlungen mit unseren Holzlieferanten darauf hin, dass sich weitere Betriebe gemäß den FSC-Richtlinien zertifizieren lassen, damit das Angebot dieser Ware stetig wächst.
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Was bedeutet „FSC 70% Minimum“?
Trägt ein Boden das Siegel „FSC 70% Minimum“garantiert Berg & Berg, dass mindestens 70% des Holzes in jeder einzelnen Diele aus FSC-zertifiziertem Material besteht. Selbstverständlich ist es auch hier unser Ziel, dass 100% des verarbeiteten Holzes den FSC-Produktionsrichtlinien entspricht. Zur Zeit mangelt es aber – wie gesagt – an geeigneten Holzanbietern. In diesem Falle meinen wir: Besser „Minimum 70%“ als gar nicht FSC-zertifiziert.
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Wofür steht das natureplus-Siegel?
Das FSC-Siegel stellt in erster Linie eine Zertifizierung des Rohstoffs „Holz“ dar. Um hingegen das natureplus-Siegel zu erhalten, muss der gesamte Produktionsprozess überprüft werden. Neben den natürlichen Ressourcen werden auch die Arbeitsbedingungen der an der Fertigung beteiligten Menschen durchleuchtet.
Berg & Berg Produkte werden seit jeher nach ökologischen Kriterien hergestellt. Mit der natureplus- Zertifizierung haben wir uns einem unabhängigen und kritischen Test unterzogen. Nicht nur unsere Produkte sondern auch die gesamten Produktionsbedingungen wurde genau überprüft. Am Ende dieses Prozesses stand die erfolgreiche Zertifizierung der vorgeschlagenen Produkte. Ein echter Beweis dafür, dass unser Tun auch einer rigorosen Überprüfung der Qualität, Emission und Nachhaltigkeit in der Rohstoffauswahl standhält. Berg & Berg ist bisher weltweit der einzige Hersteller von Mehrschichtparkett, der das natureplus-Zertifikat führt.
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Kann man die Böden von Berg & Berg auch „leimlos“ verlegen?
Prinzipiell sind mit dem SVEDLOC-Profil alle Voraussetzungen dafür geschaffen. Berg & Berg empfiehlt jedoch ausschließlich die Verlegung mit zusätzlicher Leimangabe in die Nut. Erst der Leim verleiht einem Click- oder Loc-Profil eine wirklich überzeugende Stabilität. Unser SVEDLOC-Profil ist mindestens doppelt so fest in der Verbindung, wie jedes Produkt, das ohne Leim verlegt wird. Diese Tatsache ist durch umfangreiche Untersuchungen bei der schwedischen Staatlichen Prüfstelle nachgewiesen worden.
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Andere Hersteller empfehlen ausdrücklich die leimlose Verlegung. Warum macht Berg & Berg das nicht auch?
Viele Hersteller preisen ihr Produkt als „Produkt zur leimlosen Verlegung“ an. Wenn man aber genauer hinschaut, finden sich in den Verlegeanleitungen Formulierungen wie: „Bei Langzeitverlegung empfehlen wir die Angabe von Leim.“ „Auf Fußbodenheizung empfehlen wir die Angabe von Leim.“ „Bei stark beanspruchten Böden empfehlen wir die Angabe von Leim.“ „Wenn Böden nicht wieder aufgenommen werden sollen, empfehlen wir die Angabe von Leim.“ „In größeren Räumen empfehlen wir die Angabe von Leim.“ Im Klartext heißt das, dass immer dann wenn höhere Ansprüche an den Boden gestellt werden, die Verleimung empfohlen wird. Genau aus diesem Grund empfiehlt Berg & Berg immer die Verleimung als sichere Alternative.
Bei Berg & Berg ist die Verlegeanweisung hingegen einfach und eindeutig. Unsere Produkte werden immer verleimt. Egal ober ein Raum klein oder groß ist, oder ob der verlegte Boden stark oder wenig beansprucht wird. Es gibt auch keine zusätzliche oder abweichende Anforderung bei Verlegung auf Fußbodenheizung oder wenn der Grundriss anspruchsvoll ist. Die Leistung einer eventuellen Fußbodenheizung darf jedoch 55 W/m² nicht überschreiten.
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Sind andere Produkte nicht viel schneller zu verlegen, weil kein Leim angegeben werden muss?
Wir haben das überprüft und können zusammenfassend sagen, dass auch in dieser Frage Papier geduldig ist. Der Vorgang des Leimangebens dauert – ausgehend von einem Laien – in der Praxis zwischen 10 und 15 Sekunden pro Diele. Bei einer Bodenfläche von 30 m² ergibt das insgesamt etwa 15 Minuten für den Vorgang des Leimangebens. Sämtliche anderen Arbeitsschritte sind identisch, egal ob man Leim angibt oder nicht.
Andererseits spart man durch die horizontale Verlegung bei Berg & Berg Zeit, da der Boden auch von einer einzelnen Person verlegt werden kann; an Anschlussstellen entstehen nicht die gleichen Probleme, wie bei einzuwinkelnden Profilen. Das Thema Zeitverlust durch die zusätzliche Angabe von Leim wird also ziemlich überschätzt. Stets unterschätzt wird jedoch die Bedeutung des Leims für die Sicherheit der Verbindung. Deshalb empfehlen wir immer die Leimangabe.
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Was tue ich, wenn mir ein Malheur passiert und eine Diele mitten im Raum nach einer Beschädigung ausgewechselt werden muss? Bei einem leimlos verlegten Boden kann ich die Diele doch ganz einfach auswechseln – bei einem verleimten geht das aber nicht...
Eine einzelne Lamelle oder auch eine ganze Diele eines verleimten Bodens auszuwechseln, der in ist für einen Fachmann eine Arbeit von etwa einer Stunde. Fachmännisch durchgeführt bleiben keinerlei Spuren des „Eingriffs“ zurück.
Der Aufwand, eine Diele bei einem nicht verleimten Boden auszuwechseln ist deutlich größer: Zunächst müssen alle Möbel aus dem betreffendem Raum entfernt werden, danach müssen sämtliche Fußleisten von der Wand gelöst werden (durchnummerieren nicht vergessen, damit man Fußleisten später wieder passend anbringen kann!). Dann beginnt man die Parkettdielen zu lösen und rückseitig durchzunummerieren, damit man auch sie wieder passend einbauen kann. Angekommen bei der beschädigten Diele, tauscht man dann diese aus und legt anschließend die rückseitig markierten Dielen in umgekehrter Reihenfolge wieder an ihren angestammten Platz. Dann können die Fußleisten wieder angeschraubt werden, die Möbel zurück in den Raum gebracht werden und schließlich und endlich ist die Reparatur vollendet. Erfahrungsgemäß sollte man damit rechnen, dass dieses Vorgehen mindestens drei- bis viermal soviel Zeit in Anspruch nimmt, wie das Auswechseln einer verleimten Diele. Außerdem zeigt die Erfahrung, dass fast alle Hersteller „leimloser“ Verlegesysteme das Profil im Laufe der Zeit mehrfach ändern. Das bedeutet, dass eine Ersatzdiele des gleichen Bodentyps möglicherweise gar nicht mehr passt und somit ein Auswechseln unmöglich wird.
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Die leimlosen Click-Systeme sind sofort nach der Verlegung begehbar. Ein verleimter Berg & Berg-Boden auch?
Ja. Berg & Berg ist wie jedes Click Profil sofort nach der Verlegung begehbar, da die Dielen durch die SVEDLOC Verbindung an ihrer Position gehalten werden und somit der Leim gut aushärten kann. SVEDLOC sorgt für die Selbstausrichtung und vermeidet damit Winkelfehler. Nach der Verlegung der ersten drei oder vier Reihen ist eine Wartezeit zum Aushärten nicht mehr notwendig, da die Dielen durch SVEDLOC in ihrer Position gehalten werden. Eine Verschmutzung der Diele durch zuviel Leimangabe ist durch die „Leimaufnahmenut“ ausgeschlossen. Verlegezwingen und Spanngurte sind überflüssig, da geschlossene Fugen auch zuverlässig geschlossen bleiben.
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Lässt sich Berg & Berg-Mehrschichtparkett renovieren? Welche Faktoren spielen dabei eine Rolle?
Plant man mit mehrfachen Renovierungen spielt nicht nur die Deckschichtstärke eine Rolle, sondern auch die Frage, ob die Deckschicht unterfügt ist oder nicht. Bei vielen minderwertigen Produkten ist die Deckschicht unterfügt, was die Passung erleichtert. Beim ersten Abschleifen ergeben sich aber zwischen den Dielen offene Fugen. Nicht so bei Berg & Berg. Hier beträgt der Winkel der Fräsung 90°, sodass die Fugen auch nach dem Abschleifen dicht bleiben.
Für eine Renovierung lässt sich Berg & Berg problemlos abschleifen. Die Deckschicht ist ausreichend dick und die empfohlene Verleimung von Nut und Feder ist auch hier von Vorteil: Bei vielen leimlosen Click-Verbindungen öffnen sich nämlich durch die Vibration der schweren Schleifmaschinen die Kopffugen.
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Berg & Berg verwendet als Mittellage Kiefer. Ist dieses Holz nicht zu weich?
Die Kiefer ist als Mittellagenmaterial bereits seit mehr als 20 Jahren bewährt. Das Kiefernholz, das wir verwenden, stammt aus Nordschweden und hat stehende Jahresringe. Dieses feinjährige Material in Verbindung mit dem Riftschnitt (stehende Jahresringe) sorgt dafür, dass unsere Böden gerade bei kritischen klimatischen Bedingungen deutlich stabiler sind, als ein Böden mit grobjähriger Mittellage (Hölzer mit wechselndem Wuchs). Gerade bei schwierigen Bedingungen zeigt sich die entsprechende Eignung der Kiefer als Mittellage.
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Gibt es im Vergleich zu billigeren Böden neben den technischen Unterschieden auch einen optischen Unterschied?
Ja, es gibt eine Reihe von Unterschieden, die zunächst relativ unbedeutend erscheinen aber im verlegten Boden deutlich sichtbar sind. Die kürzeste Lamelle bei Berg & Berg auch an den Enden einer Diele mindestens 25 cm lang. Bei anderen Produkten gibt es hier Lamellen, die lediglich 10 cm oder noch kürzer sind, was sehr unattraktiv aussieht. Dazu ist die durchschnittliche Lamellenlänge bei Berg & Berg deutlich höher als bei den meisten anderen Mehrschicht-Schiffsböden. Ein weiterer wesentlicher Punkt ist die Fugendichtigkeit eines Schiffsbodenparketts. Bei Berg & Berg sind zwischen den einzelnen Lamellen keine Spachtelstellen erkennbar. Das liegt an der sogenannten „Blockverpressung“, die es ermöglicht, die Lamellen mit hohem Druck zu verpressen. So wird eine unschöne Spachtelung überflüssig.
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Haben Berg & Berg-Böden Nachteile gegenüber anderen Böden, deren Lackoberfläche mit Aluminiumoxid oder Korung behandelt worden ist, um eine größere Abriebfestigkeit zu erreichen?
Nein. Berg & Berg hat hier überhaupt keine Nachteile, sondern vielmehr Vorteile: Aluminiumoxidanteile in der Lackoberfläche machen diese empfindlich für so genannte „Weißbrüche“. Das heißt, dass es zwar zunächst länger dauern kann, bis ein ersten Kratzer entsteht. Wenn es aber soweit ist, sind sofort auch die untersten Lackschichten von diesem Kratzer betroffen. Entsteht ein solcher „Weißbruch“, dringt Feuchtigkeit schnell in den Boden ein und kann ihn nachhaltig schädigen. Oft enthalten die entsprechenden Lacke auch Wachsanteile, wodurch das Anschleifen und Neuversiegeln oder das Aufbringen einer Politur unmöglich ist.
Der Bona-Lack mit dem Berg & Berg seine Böden versiegelt, gehört zum Besten, was der Markt heute zu bieten hat. Die Versiegelung ist lösemittelfrei, hochabrieb- und kratzfest. Sollten dennoch einmal Gebrauchsspuren oder Kratzer entstehen, kann problemlos poliert oder angeschliffen und nachversiegelt werden, ohne dass man bis aufs Holz herunter schleifen muss. Der Boden ist also haltbar für lange Zeit. Wenn man versucht, einen lackversiegelten Berg & Berg-Boden zu verkratzen, bekommt man zunächst den Eindruck, der Lack sei elastisch. Genau deshalb dauert es deutlich länger, bis der beschriebene Weißbruch eintritt.
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Sind UV-geölten Böden nicht deutlich einfacher zu reinigen und pflegen, als die „normal“ geölten Böden von Berg & Berg?
Ein UV-geölter Boden ist im Grunde nichts anderes als ein Boden mit einem matt eingestellten Lack. Er entspricht eigentlich in all seinen Eigenschaften einem lackversiegelten Boden. Wenn sie einen solchen Boden möchten, empfehlen wir unseren Boden mit Bona Lack, der seidenmatt eingestellt und qualitativ hervorragend ist.
Wenn sie aber einen wirklich geölten Boden möchten, bei dem das Öl in das Holz einpoliert ist und dann unter Sauerstoffeinwirkung über mehrere Stunden aushärtet, dann ist ein geölter Boden von Berg & Berg wohl eine sehr gute Wahl. Die Oberflächenbehandlung mit Öl ist die originäre skandinavische Art, einen Fußboden zu imprägnieren, die sich seit Jahrzehnten bewährt. Der große Vorteil liegt unter anderem darin, dass so behandelte Böden sämtlich renoviert werden können und die Pflege mit lösemittelfreier Seife erfolgt. Selbst in hoch beanspruchten Objekten wie z.B. den Flughäfen in Kopenhagen oder Oslo, setzt man mit Erfolg seit Jahrzehnten auf diese Technik des Oberflächenschutzes. Nur eine öl-versiegelte Holzoberfläche bietet den ganz direkten Kontakt zum Holz, die Möglichkeit nicht nur seine Optik, sondern auch seine Textur sinnlich zu erfahren.
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Ist Berg & Berg Parkett für Fußbodenheizung geeignet?
Hier muss man zunächst antworten wie Radio Eriwan. Im Prinzip: Ja. Allerdings kann man diese Frage nicht pauschal für alle Fußbodenheizungen und alle Holzarten gleichermaßen beantworten. Grundsätzlich gilt, dass das Parkett ausschließlich auf Warmwasserfußbodenheizung, nicht jedoch auf Elektrofußbodenheizung verlegt werden darf und die Leistung der Heizung nicht mehr als 50 Watt pro m² betragen darf. Außerdem sollte man wissen, dass es Hölzer gibt, die deutlich heftiger auf Temperatur und Klimaschwankungen reagieren als andere. Besonders gut geeignet für die Verlegung auf Fußbodenheizung sind Eiche und Roteiche.
Bei den dunkleren, tropischen Hölzern raten wir eher zu Merbau als Jatoba und bei den hellen Hölzern sind Bergahorn und Esche gegenüber Kanadischem Ahorn und Buche zu bevorzugen. Als rötliches Holz ist auch der Amerikanische Kirschbaum unproblematisch. Wenn man auf Fußbodenheizung verlegt, sollte man die Aufheizperioden zu Beginn jeder Heizsaison und vor dem Verlegen beachten; im Winter für ausreichende Befeuchtung sorgen und wissen, dass ein gewisses Maß an Fugenbildung im Winter nicht gänzlich zu vermeiden ist. Diese Fugen schließen sich in der Regel im Frühjahr wieder und gehören auch einfach zum Charakter eines Holzfußboden.
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Einige Hersteller habe ihre Produktion umgestellt und fräsen das Profil nach dem Lackieren ein. Ist dies auch bei Berg & Berg der Fall?
Nein. Dies ist bei Berg & Berg nicht der Fall. Diese Umstellung in der Produktion wäre möglich, erfolgt aber aus guten Gründen nicht. Der Vorteil der Oberflächenbehandlung nach dem Profilieren liegt nämlich darin, dass der Oberflächenschutz (sowohl mit Lack als auch Öl) dann auch einen Teil der Kante eine schützende Schicht verleiht. Die so geschützte Kante ist deutlich weniger anfällig für Beschädigung durch eindringende Feuchtigkeit. Sie zeichnet sich deshalb auf Dauer spürbar weniger ab, als eine nach dem Oberflächenbehandeln scharf abgeschnittene und deshalb vollständig unbehandelte Kante.
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Der Buchenboden eines anderen Herstellers ist in der Farbe einheitlicher und heller als der entsprechende Boden von Berg & Berg. Ist dies nicht ein Zeichen für höhere Qualität?
Nein, keinesfalls. Berg & Berg stellt aus Überzeugung Produkte her, die nicht wie ein Laminatboden aussehen und quasi „totsortiert“ sind. Unsere Bestreben ist es vielmehr, Holzböden zu fertigen, die eine natürliche Ausstrahlung haben. Deshalb verwendet Berg & Berg auch keine eingefärbten Lacke, um einen Boden einheitlicher aussehen zu lassen, wie es manche andere Hersteller tun. Deshalb sind Berg & Berg-Böden in ihrer Farbe so frisch und lebendig.
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Ob es um FSC-Zertifizierung, Verlegung oder Pflege geht: Hier finden Sie die Antworten auf die häufigsten Fragen zum Fertigparkett-Sortiment von Berg und Berg.